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Schülerfirma Jufi e.V. investiert in Mikrofinanzierung

 

 

Gutes tun und darüber reden – das möchte die Schülerfirma der JPP-Schule. Immerhin ist es nicht selbstverständlich, dass sich Schüler einerseits mit dem Thema Mikrofinanzierung beschäftigen und andererseits auch die Mittel aufbringen, um genau diese Finanzierungsart zu ermöglichen.

 

Mikrofinanzierung, so erklären die Schüler der 12. Klasse des Wirtschaftsgymnasiums in Schorndorf, ist eine gute Möglichkeit, Entwicklungshilfe zu leisten. Hierbei werden Menschen in der so genannten dritten Welt mit Kleinkrediten versorgt, die dann dem Aufbau einer beruflichen bzw. gewerblichen Existenz dienen. „Es geht um Kleinstbeträge, manchmal nur um 50 Dollar, mit denen zum Beispiel eine Nähmaschine angeschafft wird“, bemerkt Sarah. Vorzugsweise Frauen erhalten diesen Kredit über Mikrofinanzierungsinstitute, da sie in erster Linie für den Unterhalt der Familien in armen Ländern zuständig sind. „Diese Frauen sind keine Einzelkämpfer, denn es wird erwartet, dass sich mehrere Personen zu einer Gruppe zusammenfinden, die reihum den Kredit erhalten. Hat die erste Kreditnehmerin den Geldbetrag zurückgezahlt, so kann die zweite Person den Kredit ausbezahlt bekommen“, führt Stefanie aus.  Das stärkt das Verantwortungsbewusstsein und sichert eine hohe Rückzahlungsquote. Für diese geniale Idee hat im Jahre 2006 Muhammad Yunus (Bangladesch)  den Friedensnobelpreis verliehen bekommen.

 

„Wir spenden zwar auch Beträge an unterschiedliche Projekte in Asien und Afrika, aber diese Art der Kreditvergabe stärkt das Selbstvertrauen der Menschen viel mehr“, ist David überzeugt. Gespendet hat die Junior-Schülerfirma Jufi in den letzten Jahren bereits annähernd 5.000 €. So sind die Schüler Miteigentümer einer Wasserpumpe in Togo und Unterstützer verschiedener Schulprojekte. Als Kaufleute jedoch halten sie den Einstieg mit einer Summe  von 1.500 € in die Mikrofinanzierung insgesamt als sinnvoller. „Das Kapital wird nicht aufgezehrt und die Empfänger bewahren ihre Würde und Selbstachtung“, findet Lara. Gut, dass es diese Möglichkeit über das Geldinstitut Oikokredit e.V. in Stuttgart gibt. Dafür arbeiten sie weiter mit Catering, Aidsprojekten und dem Verkauf fair gehandelter Waren versprechen Sophie, Sabrina, Manuel, Stefan, Michelle, Franziska, Irina und Kevin.

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Unsere Juniorfirma ...

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... unterstützt den fairen Handel

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... und investiert 1500 Euro in die Mikrofinanzierung